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BIM_prozesse 2017-03-28T14:50:16+00:00

Der Erfolg eines BIM_projektes steht in unmittelbarer Verbindung mit optimierten BIM_prozessen. Betrachtet man den gesamten Lebenszyklus, lassen sich hieraus hervorragend Teilprozesse ableiten. Genauer betrachtet, basieren diese Teilprozesse auf standardisierten Abläufen mit unterschiedlichen BIM_profis und mit verschiedenen BIM_werkzeugen. Einige dieser BIM_prozesse sind hier dargestellt mit dem Ziel der durchgängigen Kommunikation und Reduzierung des Informationsverlustes mit einem maximalen Qualitätsanspruch.

Kostenplanung

Die Kostenplanung ist ein Prozess, der sich durch die BIM-Methode grundlegend verändert hat. Mussten früher die Mengen noch händisch ermittelt und mit Preisen versehen werden, so bietet die BIM-Methode die Möglichkeit, die Mengenermittlung anhand eines Gebäudemodells zu erzeugen. Diese müssen aber häufig noch über Listen oder manuell in die Software zur Kostenplanung oder AVA übertragen werden. Es gibt jedoch mittlerweile sehr gute Werkzeuge, die das Bauwerksmodell direkt über die openBIM Schnittstelle einlesen, analysieren und auswerten können. Dabei werden Bauteile, Räume und Objekte intelligent mit Preisen und Leistungspositionen verknüpft und bei Bedarf noch angepasst. Dies ist auch schon mit sehr einfachen Modellen problemlos möglich, da die Detailtiefe in den frühen Leistungsphasen meist noch relativ niedrig ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich jede Änderung, die im Laufe der Planung auftritt durch das Gebäudemodell direkt auf die Kostenplanung und die spätere Ausschreibung auswirkt. So bleiben die Kosten zu jedem Zeitpunkt aktuell und transparent, wodurch schnelle und fundierte Entscheidungsprozesse erst möglich werden.

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Das Architekturmodell, zu diesem Zeitpunkt noch mit verhältnismäßig niedriger Detailtiefe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Bestandteile des eingelesenen IFC Modells werden intelligent mit Leistungspositionspaketen
verknüpft und daraus die Kosten abgeleitet und später Leistungsverzeichnisse erstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Für weitere Informationen zu diesem Prozess können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Koordinationsplanung

Die Koordination verschiedener Disziplinen in einem Projekt war schon immer sehr anspruchsvoll und eine potentielle Quelle für Mängel. Selbst wenn einige Disziplinen bereits modellorientiert geplant wurden, war der Datenaustausch bisher in den meisten Fällen nur zweidimensional, wodurch schnell die einzeln nachempfundenen Modelle divergierten und so mögliche Planungsfehler häufig erst bei der Erstellung festgestellt werden konnten. Darüber hinaus mussten bei jeder Änderung alle Pläne manuell überprüft und angepasst werden. Änderte sich z.B. der Durchmesser für die Belüftungsanlage, musste der Architekt darauf reagieren und Durchbrüche sowie Schächte anpassen, Diese Änderungen sind natürlich auch für die Statik relevant. Mit openBIM geschieht diese Kommunikation immer in Verbindung mit dem aktuellen Bauwerkmodell. Die einzelnen Disziplinen wissen automatisch, welche Teile des Modells verändert wurden und welche nicht und müssen Änderungen nur in diesen kontrollieren und bearbeiten. Darüber hinaus können zahlreiche Prüfroutinen wie Kollisions-, Fluchtweg- und Brandabschnittprüfung Sie dabei unterstützen, eine bessere Planungsqualität und Sicherheit zu erreichen.

Für weitere Informationen zu diesem Prozess können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Bestandserfassung

Ob zur Grundlagenermittlung für künftige Bauaufgaben, zur Übergabe an Facility Management Systeme oder zur Dokumentation des “as build” Zustands: Bestandserfassung ist immer wieder ein notwendiger Prozess. Ein wichtiger Punkt dabei ist zu wissen, wofür das spätere Modell verwendet wird. Bei geplanten baulichen Aufgaben muss der Detailgrad der Bestandserfassung in der Regel deutlich höher sein, als wenn es nur darum geht, eine Grundlage zum Betreiben zu erstellen, bei der häufig hautsächlich Flächen und Stücklisten, die aus dem Modell abgeleitet werden, entscheidend sind. Bei der Erstellung dieser Modelle gibt es verschiedene Herangehensweisen und Hilfsmittel. Es kann nach wie vor mit einem Laser aufgemessen werden, mittlerweile gibt es Programme und Apps, die dabei unterstützen können. Außerdem wurden Lasersysteme entwickelt, die eine direkte Anbindung an einzelne BIM Werkzeuge haben, so dass quasi vor Ort modelliert werden kann. Und es gibt Lösungen, die Punktwolken erzeugen, welche dann eingelesen und interpretiert werden können.

Für weitere Informationen zu diesem Prozess können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Übergabe an Facility Management

Das Facility Management ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Lebenszyklus der meisten Projekte. Unabhängig davon, ob die Gebäudemodelle nun von Planern stammen, das Ergebnis einer Bestandserfassung sind oder schlicht auf Grundlage von Bestandsplänen erstellt wurden, sind meist noch nicht alle notwendigen Informationen für den Betrieb vorhanden, sodass nach einer obligatorischen Qualitätskontrolle die Modelle mit Informationen angereichert werden müssen. Diese beinhalten z.B. Wartungsintervalle, Schließkreise, Kostenstellen oder Verknüpfungen zu weiterführenden Dokumenten.

Für weitere Informationen zu diesem Prozess können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Durchbruchsplanung

Das Anpassen von Durchbrüchen an die aktuelle Planung der Haustechnik ist eine oft zeitaufwendige Notwendigkeit und potentielle Fehlerquelle. Dank openBIM kann der Fachingenieur wie gewohnt in seinem Modell Leitungsführungen und Anlagen mit den dazugehörigen Durchbrüchen planen und sie separat an den Architekten übermitteln. Dieser bekommt nur die neuen, gelöschten oder veränderten Durchbrüche angezeigt und führt sie in seinem Modell nach oder lehnt sie gegebenenfalls ab. Anschließend können mithilfe einer Kollisionsprüfung die Modelle gegeneinander geprüft werden. So ist durch den openBIM basierten Datenaustausch sichergestellt, dass immer mit dem aktuellen Modell geplant und kalkuliert wird.

Für weitere Informationen zu diesem Prozess können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.

Raum- und Entwicklungsplanung

In vielen Fällen ist ein Raumprogramm vorgegeben und zwingend einzuhalten. Auf dieser Basis kann in sehr frühen Phasen der Planung in kurzer Zeit ein Raummodell erstellt werden, um das Raumprogramm logisch im Modell zu organisieren. Dies ermöglicht maximale Flexibilität bei gleichzeitiger Effizienz, da schnell Varianten erstellt, Auftraggeberwünsche eingearbeitet und die Planung optimiert werden kann. Dank der openBIM Schnittstelle können sogar zu diesem Zeitpunkt bereits die Kosten geschätzt und somit essenzielle Projektentscheidungen gefällt werden. Erst wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, wird das Gebäudemodell bauteilorientiert weiterentwickelt.

Für weitere Informationen zu diesem Prozess können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.
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